Sina Goetz in Bürs, Östereich
Bürs, Vor­al­berg 2019. pic Ueli Vetsch

Bio

Klet­tern
Als Toch­ter eines Berg­füh­rers durf­te ich mit dem Klet­ter­sport auf­wach­sen. Mich begeis­tert so vie­les am Klet­tern. Es kom­bi­niert nicht nur unglaub­lich vie­le kör­per­li­che und men­ta­le Her­aus­for­de­run­gen son­dern auch eine gross­ar­ti­ge Com­mu­ni­ty mit vie­len Erleb­nis­sen in der Natur und im Wett­kampf­sport.

Sina Goetz klettert im Grüen Wändli, Amden
Amden 2008. pic Tho­mas Wäl­ti
SM Saas Fee 2015. pic Phil­ip­pe Moo­ser

Mein Weg in mei­nem Sport
Ich bin in einer wah­ren Klet­ter­fa­mi­lie auf­ge­wach­sen. Mei­ne Eltern lern­ten sich bereits in einer Klet­ter­hal­le ken­nen und so war der Sport ein rie­si­ger Teil der Kind­heit von mei­nem Zwil­lings­bru­der und mir. Wir nah­men zusam­men an unzäh­li­gen Kin­der­klet­ter­wett­kämp­fen teil und such­ten unse­re Fami­li­en­fe­ri­en anhand der nächs­ten Klet­ter­zie­le aus. Im Alter von 14 Jah­ren begann ich mit dem Wett­kampf­mäs­si­gen Eis­klet­tern. Dabei half mir die lang­jäh­ri­ge Wett­kampf­erfah­rung im Sport­klet­tern sehr. Schnell zeig­ten sich sehr schö­ne Erfol­ge bei Jugend­wett­kämp­fen. So durf­te ich, voll­kom­men uner­war­tet, mei­nen ers­ten Jugend­welt­meis­ter­ti­tel im Jah­re 2014 in der Kate­go­rie U16 fei­ern. In den Jah­ren 2015 und 2016 folg­ten dann zwei Sil­ber­me­dail­len in der U19 Kate­go­rie. Zudem durf­te ich im Jahr 2015 an mei­nem ers­ten Welt­cup in der Eli­te star­ten.

Dry­tool-Trai­ning Pas­a­ti. pic Tho­mas Wäl­ti
Jugend WM Oulu, Finn­land 2019. pic uiaa moun­tains

Im Jahr 2016 erreich­te ich mei­nen ers­ten Welt­cup­fi­nal der bes­ten acht, was mich sehr moti­vier­te, wei­ter für die Welt­cups der Eli­te zu trai­nie­ren.

In der Jugend­ka­te­go­rie gelang mir die Ver­tei­di­gung des Jugend­welt­meis­ter­ti­tels drei Jah­re in Fol­ge. (2017, 2018 und 2019)

Domzale, Slovenia, EM Eisklettern 2018, Sina Goetz
EM Domza­le, Slo­ve­nia 2018. pic uiaa moun­tains
EM Domza­le, Slo­ve­nia 2018. pic uiaa moun­tains

Der Durch­bruch im Welt­cup gelang mir im Jahr 2019.

Nach­dem ich im Som­mer 2018 mei­ne Zeit am Gym­na­si­um mit der Matu­ra been­det hat­te, ent­schied ich mich, das fol­gen­de Jahr ganz dem Sport zu wid­men und an mög­lichst vie­len Welt­cups zu star­ten.

Nach­dem es mir gelun­gen war die Vor­sai­son mit zwei Gold­me­dail­len im Euro­pa­cup, dem Gesamts­wiss­cup­ti­tel, sowie dem Schwei­zer­meis­ter­ti­tel zu been­den, war die Moti­va­ti­on und Zuver­sicht für die Welt­cup­sai­son natür­lich sehr gross.

WC Saas Fee 2019, Final. pic Vla­dek Zumr
WC Raben­stein 2019. pic Patrick Schwien­ba­cher

So ging es für den Start­schuss der Welt­cuptour nach Süd­ko­rea. Für mich war es die ers­te gros­se Rei­se, die ich „nur“ für einen Wett­kampf unter­neh­men durf­te. Ich been­de­te den ers­ten Welt­cup völ­lig uner­war­tet auf dem vier­ten Schluss­rang.

Das gute Resul­tat in Korea gab mir das nöti­ge Selbst­ver­trau­en für den fol­gen­den Welt­cup: Das „Heim­spiel“ in Saas-Fee. Vor Schwei­zer­pu­bli­kum durf­te ich mei­ne ers­te Welt­cup­me­dail­le gewin­nen. Der zwei­te Platz in Saas-Fee ist bis­her mein gröss­ter und schöns­ter Erfolg.

Die Welt­cuptour ging danach wei­ter nach Ita­li­en, Frank­reich und Den­ver, Colo­ra­do. Neben vie­len unglaub­li­chen Erfah­run­gen durf­te ich zwei wei­te­re Final­plat­zie­run­gen sowie den 5. Rang in der Gesamt­welt­cup­wer­tung errei­chen.

Team RZLS
RZLS Team 2019
Neben dem Leis­tungs­sport darf ich seit eini­gen Jah­ren auch als Trai­ne­rin des Sport­klet­ter Regio­nal­ka­ders Lin­th­ge­biet Sar­gan­ser­land mei­ne Erfah­run­gen mit jün­ge­ren Klet­te­rern tei­len und wei­ter­ge­ben, was mir auch sehr viel Freu­de berei­tet.
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